Es kann natürlich kein genereller Ratschlag erteilt werden, ob sich Ihr Hund in allen Räumen der Wohnung aufhalten darf oder nicht. In einer kleinen Wohnung werden Sie dem Hund überall den Zutritt erlauben. In großen Wohnungen kann es sein, dass sie einige Räume dem Hund nicht öffnen. Es hängt jedoch ganz von Halter/in und Hund ab. Nur ein Raum sollte wirklich tabu sein, das ist das Zimmer eines Säuglings. Natürlich wird man nicht aus jedem Zimmer, in das das Baby mitgenommen wird, den Hund verbannen. Doch, wenn das Baby in seinem Zimmer nachts schläft oder dort mittags schläft, sollte der Hund dort ferngehalten werden. Schläft das Baby mit im Elternzimmer, sollte der Hund hier keinen Zutritt haben.
Hund im Bad, Hobbyraum, Arbeitszimmer?
Bei diesen Räumen kommt es auf Ihre eigene Einstellung an. Es wird auch davon abhängen, wie gut Sie Ihren Hund erzogen haben. Ein Hund, der sich auf seiner Decke zusammenrollt, während Sie am Schreibtisch sitzen oder im Hobbyraum werkeln, stört bestimmt nicht. Ein Hund, der allzu neugierig bezüglich Schreibtisch und Werkzeug ist, sollte besser keinen Zugang zu solchen Räumen haben. Wenn Hunde noch sehr jung sind, verspielt, neugierig und in der Erziehungszeit, sollten sie hier besser ferngehalten werden. Seine Ruhestunden muss der Hund nicht im Badezimmer verbringen. Wenn Sie es jedoch mögen, dass er beim Bad neben der Wanne liegt, wer sollte Sie und Ihren Hund daran hindern? Wenn das so ist, sollten Sie auf geeignete Badezimmermöbel und einen nicht zu empfindlichen Boden achten. Wie bei kleinen Kindern, müssen Sie auch darauf achten, dass der Hund nicht Zugang zu Putz- und Waschmitteln hat, mit denen er sich vergiften kann.
Vorsicht in der Küche
In einer großen Wohnküche ist der Hunde meist mit dabei. Eine kleine funktionale Küche dagegen kann vielleicht für Sie und den Hund zu eng werden. Wenn der Hund mit in die Küche kommt, während gekocht oder gegessen wird, sollte er weder betteln noch lästig hinter Ihnen stehen in der Hoffnung, gleich würde ein Happen vom Tisch fallen. Doch auch das ist eine Erziehungsfrage und Ansichtsfrage und keine Frage, dass die Küche ihm verboten werden muss, auch wenn er stubenrein ist.
Bild: panthermedia.net Gelpi José Manuel
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8. Januar 2012
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